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Stadtverwaltung im Stadtrat am 17.6., »Behelfsbrücke kommt nicht in Frage«

Bereits zur Stadtratssitzung am 17. Juni 2020 und damit gerade einmal fünf Tagen nach dem kurzfristigen Termin am 12. Juni, zu dem erstmals überhaupt auch Betroffene geladen waren, erklärt die Stadt nach nicht einmal drei Tagen Prüfzeit, dass die von vielen Seiten vorgeschlagene Behelfsbrücke zur möglichst nahen Umfahrung der Baustelle auf dem Ilmradweg keine Aussicht auf Realisierung hat.

Zu Verbesserungen im Bezug auf die Wegeführung kann die Stadtverwaltung auch weiterhin keine Aussagen machen.

Keine fünf Tage Halbwertszeit hatte die Aussage der Beigeordneten für Bauen, eine Verbindung mittels einer Brücke über die Ilm etwa in Höhe der Vereinsmühle zu prüfen.

Festzuhalten ist, dass es bei einem Planungsvorlauf von über sechs Jahren der Stadtverwaltung bzw. Kommunalservice offenbar nicht möglich war, auch nur eine simple Prüfung eines Brückenbaus vorzunehmen. Auch die Aussage zu möglichen Kosten von 250T€ für die mögliche Umleitung über eine Brücke ist Augenwischerei. Bei einem Projekt von 9,6 Millionen Euro muss es möglich sein, sinnvolle und sichere Umleitungen einzuplanen.

Die Geringschätzung mit dem hier mit den Bedürfnissen von Radfahrerinnen und Radfahrern und einem ganzen Ortsteil umgegangen wird, mit welchen Ausreden agiert wird, das ist erschreckend und enttäuschend.

Andreas Leps | Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat